Schlafstörungen

Schlafprobleme sind vielen Menschen bekannt: Schwierigkeiten abends einzuschlafen, nächtliches Erwachen, ein flacher Schlaf, oder man wacht morgens schon weit vor dem Wecker auf. Oft fühlt man sich dann am Morgen oder am ganzen Tag wie gerädert.
Gerade auch im Zusammenhang mit stressigen oder emotional aufwühlenden Ereignissen, vielen Reisezeiten, anderen Umgebungen, Jetlag oder bei Leistungssportlern auch im Zusammenhang mit harten Trainingseinheiten treten Schlafprobleme häufig auf. 
Wenn diese Schlafprobleme mindestens dreimal pro Woche über einen Zeitraum von länger als einem Monat vorkommen und einen deutlichen Leidensdruck und eine geringere Leistungsfähigkeit zur Folge haben, spricht man von einer Schlafstörung.

Schlafstörungen können dabei als einzelne Störung oder als Symptom verschiedener psychischer oder körperlicher Erkrankungen auftreten. So tritt gestörter Schlaf z.B. häufig bei Menschen mit Depressionen oder Angststörungen auf. Aber auch bei körperlichen Erkrankungen wie Atemaussetzern oder Hormonstörungen, wie z.B. bei Schilddrüsenproblematiken, sind Schlafstörungen keine Seltenheit. Zudem kann sich die Einnahme von Medikamenten und Genussdrogen (Kaffee, Nikotin, Alkohol) negativ auf den Schlaf auswirken.

Diagnostisch lassen sich Schlafstörungen grob in Dyssomnien und Parasomnien unterteilen. Unter Dyssomnien versteht man quantitativ von der Norm abweichendes Schlafverhalten. Diese umfassen also Störungen des Schlafes, die sich auf die Dauer, Qualität oder den Zeitpunkt des Schlafes beziehen. Darunter zählen die Insomnie (im Vergleich zur Norm weniger Schlaf), Hypersomnien (im Vergleich zur Norm vermehrtes Schlafbedürfnis oder verlängerte Schlafphasen) und Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus.

Mit dem Begriff Parasomnie werden unerwünschte und unangemessene Handlungen beschrieben, die während des Schlafes ausgeführt werden. Diese Handlungen können aber weder kontrolliert noch erinnert werden. Darunter zählen z.B. das Schlafwandeln, nächtliche Episoden von äußerster Furcht und Panik (Pavor Nocturnus) und Albträume. Parasomnien ziehen im Gegensatz zu Dyssomnien keine Beeinträchtigung der Schlafqualität und Erholsamkeit nach sich. Allerdings können diese für die Betroffenen trotzdem eine sehr große Belastung darstellen.

Unter diesem Link findet Ihr weitere Informationen zum Thema Schlafstörungen.

Solltest Du unter Schlafproblemen leiden, kannst Du auch mal in unsere Tipps zur Schlafhygiene reingucken. Sollten die Probleme jedoch bestehen bleiben, ist eine Diagnostik bei einem Experten auf jeden Fall zu empfehlen.