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Yoga und Meditation haben mein Leben verändert

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Stabhochsprung ist für Katharina Bauer, 32, eine Herzensangelegenheit. Die deutsche Hallenmeisterin und Team-Europameisterin ist eine der wenigen Sportlerinnen weltweit, die Leistungssport mit einem implantierten Defibrillator ausüben. Kein Wunder, dass sie mit ihrem Körper besonders achtsam umgeht. Yoga, Meditation und Atemübungen gehören zu ihrem Alltag – und haben ihr Leben verändert. 

2022

Aufgezeichnet von SWR-Sportredakteur Johannes Seemüller. 
„Achtsamkeit bedeutet für mich ein intuitives Hineinhören und -spüren in den eigenen Körper, seine Grenzen zu kennen, ein gutes Körpergefühl zu haben und ein stabiles Mindset zu besitzen. “
—  Katharina Bauer
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Katharina, wie würdest du den Begriff Achtsamkeit definieren?

Bauer: Achtsamkeit bedeutet für mich ein intuitives Hineinhören und -spüren in den eigenen Körper, seine Grenzen zu kennen, ein gutes Körpergefühl zu haben und ein stabiles Mindset zu besitzen.

Achtsam zu sein kann auch manchmal heißen, rechtzeitig die Reißleine zu ziehen, wenn Körper und Geist dies signalisieren. Du hast das vor einigen Wochen getan und deine Stabhochsprung-Saison vorzeitig beendet. Warum?

Vor einigen Monaten hatte ich einen Wettkampf, der eigentlich gar nicht hätte durchgeführt werden dürfen, weil es erhebliche Windböen gab. Bei einem Versuch habe ich wegen des Windes mit dem Stab nicht den Einstichkasten getroffen, sondern habe in die Matte eingestochen. Der gebogene Stab hat mich ohne Kontrolle wie ein Katapult zurückgeschleudert. Ich bin rückwärts geflogen, aber zum Glück auf dem Vorkissen gelandet und nicht auf dem Betonboden. Die Folge war ein heftiges Schleudertrauma, das immer wieder zu Schwindelattacken führte.

„Ich ziehe den Stecker, damit mein Körper heilen kann.“

Trotzdem hast du zunächst weiter trainiert?

Klar, ich wollte mich durchboxen – wie immer. Ich wollte schließlich zu den Europameisterschaften im August in München. Also habe ich weiter trainiert und Wettkämpfe bestritten, obwohl mich der Sturz mental verunsichert hatte. Ich habe mir, wie sonst auch immer, gesagt: Du stellst dich den Herausforderungen und deinen Ängsten, du läufst nicht weg. Aber obwohl ich mit meiner Mentaltrainerin, einer Osteopathin und Physiotherapeuten ein gutes Team habe, merkte ich, dass ich aus diesem Strudel nicht mehr rauskomme. Also habe ich entschieden: Ich ziehe jetzt den Stecker, damit der Körper wieder heilen kann.

Dein Körper hat dir also eine Grenze aufgezeigt?

Ja. Es ist wichtig, auf die Signale des Körpers zu hören. Ich habe schon sehr viel durchgemacht mit meinen diversen Verletzungen. Ich kenne daher meinen Körper sehr gut, ich kann seine Signale richtig einschätzen. Auch wenn ich als Sportlerin immer wieder über meine Grenzen hinausgehe, gehört es zur Achtsamkeit dazu, zu erkennen, wenn die Signale zu laut werden. Dann muss man sich rausnehmen. Das habe ich jetzt zum ersten Mal in meiner Karriere als Leistungssportlerin gemacht.

Wie schwer ist dir dieser Schritt gefallen?

Ziemlich schwer. Man hat immer das Gefühl, ich gebe auf oder ich bin schwach. Dabei hat es nichts mit Schwäche zu tun, wenn ich auf meinen Körper höre. Ich gebe auch nicht auf, sondern ich ziehe die richtigen Schlüsse. Ich glaube, ich habe mich in vielen Jahren genug bewiesen. Ich habe mich vielen schweren Situationen gestellt, aber es reichte jetzt. Wenn ich meine Karriere noch gut zu Ende bringen möchte, brauchte ich einen gewissen Abstand. Die Tage bis zur Entscheidung waren die Hölle. Aber als ich dann den Entschluss gefasst hatte, ist alles von mir abgefallen. Der Körper hat gleich mit Schmerzen reagiert, vier Tage lang fühlte sich alles etwas komisch an. Aber dann hat sich alles gelöst.

Wie geht es dir jetzt damit?

Ich merke, wie gut es mir tut und wie mein Kopf frei wird. Ich wache jeden Tag glücklich auf. Das war die beste Entscheidung, die ich für mich und meinen Körper treffen konnte. Ich konnte auch diesen Sturz endlich verarbeiten. Mein Körper ist jetzt gesund.

Offensichtlich hast du im richtigen Moment die Reißleine gezogen…

Ja. Ich wusste, wenn ich jetzt nicht aus diesem Karussell aussteige, dann brauche ich meine Karriere so nicht weiterzuführen. Dann wird der Spaß nicht wiederkommen, und die Unsicherheit wird bleiben. Dies alles habe ich abgewogen. Ich habe geschaut, dass perspektivisch noch alles möglich ist, dass ich wieder ganz gesund und mit voller Energie durchstarten kann. Ich möchte ja noch mal hochspringen, ich bin noch nicht fertig mit meinem Sport.

Achtsame Eltern

Dieses Auf-sich-Achten, seinen Körper und seine Gefühle wahrnehmen – das wird im besten Fall schon im Kindesalter gelernt bzw. geschult. Hattest du diesbezüglich Vorbilder in der Familie oder im Umfeld?

Meine Eltern haben mir immer sehr viel Liebe geschenkt und gesagt, dass ich alles schaffen kann. Als ich sieben war, wurden bei einer sportmedizinischen Routineuntersuchung Extra-Herzschläge bei mir festgestellt. Mein Herz machte am Tag 5000 – 6000 Schläge mehr als das Herz eines gesunden Menschen. Meine Eltern haben deshalb immer sehr auf meine Gesundheit geachtet. Ich habe früh als Leistungsturnerin angefangen. Im Training wurde nicht darauf geachtet, ob jemand müde ist oder ob es zu viel ist. Meine Mutter hat mich immer rausgezogen, auch wenn der Trainer sagte, ich müsse noch mehr trainieren. Da hat sie sich vor mich gestellt und allen klar gemacht: Katharina ist leistungsfähiger, wenn sie mal einen Tag Pause macht.

Du hast durch deine Herzerkrankung also früh gelernt, auf deinen Körper zu hören?

Ja, zwangsläufig. Als Kind vielleicht noch nicht ganz so stark. Da bin ich noch sehr unbeschwert, auch mit 38 oder 39 Grad Fieber, durch den Garten gerannt. Aber trotzdem habe ich gemerkt, dass die anderen Kinder mehr Power hatten und nicht so viel Regeneration wie ich brauchten.

Wie fühlte sich das für dich an?

Blöd, weil ich als schwach abgestempelt wurde. Damals haben wir zwar jeden über meine Herzgeschichte informiert, aber ich bin mir nicht sicher, ob das auch jeder ernst genommen hat. Erst als es 2017 zur Herz-OP kam und ich 2018 einen Defibrillator eingesetzt bekam, haben es alle realisiert. Trotzdem habe ich den Sprung in die Weltspitze geschafft. Ich wusste, dass mein Körper anders funktioniert. Ich habe mit mir und meinen Vertrauensleuten so gearbeitet, dass ich meine Topform erreichen kann – auch wenn ich eine längere Regeneration brauchte.

Die Zahl der Extra-Herzschläge nahm zu, je älter du wurdest. Mit 18, kurz vor dem Abitur, hattest du einen enormen Druck in der Brust, verbunden mit Schwindelgefühlen. Du dachtest, du müsstest in Ohnmacht fallen. Wie bist du mit solchen Attacken umgegangen?

Interessanterweise bin ich niemals in Panik verfallen. Obwohl genau dieses Druckgefühl zu Kammerflimmern und zum plötzlichen Herztod führen kann. Jede andere hätte vielleicht gedacht: „Oh Gott, mein Herz. Hoffentlich passiert mir nichts.“ Aber ich war plötzlich ganz ruhig. Ich war irgendwie verbunden mit meinem Herzen und habe es herausgeatmet. Ich wusste, es geht vorbei. Das war alles intuitiv, ich habe das nirgends gelernt. So bin ich aus vielen brenzligen Situation heil herausgekommen.

„Ich treffe die Entscheidung, wie ich mich fühle“

Wie bist du damit umgegangen, wenn dein Herz beim Training zu poltern begann?

Wenn ich zu einem Sprung anlaufen wollte und sich mein Herz meldete, habe ich meinem Trainer gesagt: „Moment mal“. Ich habe diese Episode ausgehalten und dann ganz normal weitergemacht. Ich wollte es auch nicht überbewerten. Ich habe immer versucht, mich gesund zu fühlen – egal, was mir jemand gesagt hat. So habe ich meinem Körper signalisiert: Ich bin gesund und programmiere mich nicht auf Krankheit. Ich treffe die Entscheidung, wie ich mich fühle.

Du hast seit deiner Kindheit Herzprobleme, eine schwere Herz-Operation, heute lebst du mit einem Defibrillator, dich haben lange Zeit Bandscheibenprobleme geplagt und du hattest schon mit Panikattacken zu kämpfen. Empfindest du deinen Körper manchmal als Gegner?

Nein, nie. Ich hatte zu meinem Körper immer ein positives Gefühl. Ich wusste, er ist eine Signallampe. Wenn mein Herz zu sehr gepumpt hat, habe ich überlegt: Was ist los? Was stresst dich zu sehr? Ich habe es also positiv angenommen. Natürlich wünscht man sich bei extremen Schmerzen, dass sie bald aufhören. Aber immer, wenn ich im tiefsten Loch drin war, kam irgendwoher Hilfe oder ein Mut machender Anruf. Also habe ich weiter gemacht.

Du lebst seit einigen Jahren mit einem eingesetzten Defibrillator. Dieser überwacht kontinuierlich den Herzrhythmus und gibt im Notfall automatisch einen lebensrettenden Schock ab. Ist dieser Fremdkörper unter deiner Haut eher ein Feind oder ein Freund?

Er ist ein Freund, ein Lebensgefährte. Ich habe ihn direkt in meinen Körper integriert. Ich wusste, wenn ich den Defi reinbekomme, dann gilt: ganz oder gar nicht. Ich wollte gesund sein und habe die Situation so akzeptiert, wie sie war. Ich habe dem Defibrillator einen weiblichen Namen gegeben: Anahata. Anahata kommt aus dem Sanskrit und bedeutet Herzchakra. Ich habe zu Anahata schnell eine Liebe empfunden und bin mir sicher, dass dadurch auch die Heilung so gut verlaufen ist. Exakt sechs Wochen nach der Operation habe ich meinen ersten Sprung über 4,20 Meter gemacht. Allen, auch den Ärzten, schien das unmöglich.

Wie schaffst du es, bei diesen vielen Beeinträchtigungen und Herausforderungen mental stabil zu bleiben?

Um ehrlich zu sein, bin ich davon etwas müde. Ich beschreibe das gern als Kämpferbatterie. Ich kämpfe seit Ende 2015 unentwegt, und ich habe vier Comebacks in meiner Karriere gehabt. Irgendwann ist man müde. Früher habe ich nach einer Saison immer nur zwei bis drei Wochen Urlaub gemacht. Dieses Mal habe ich entschieden: Ich ziehe mich jetzt vier bis fünf Wochen aus dem Verkehr. Jetzt darf alles heilen. Körper und Geist. Ich darf mal alles verarbeiten und zur Ruhe kommen. Das fühlt sich grad wirklich wie eine große Befreiung an.

Du beschäftigst dich seit deinem Wechsel 2013 vom USC Mainz zum TSV Bayer 04 Leverkusen mit Yoga. Wie kam es dazu?

Ich war bei einem Yoga-Kurs für Sportler, der von einer Yogalehrerin, einer ehemaligen Hochspringerin, angeleitet wurde. Danach hatte ich viele Fragen, die sie mir alle beantworten konnte. So begann eine intensive Zusammenarbeit mit ihr. Sie hat mir durch jede Verletzung hindurch geholfen. Mittlerweile ist sie nicht nur meine Yoga-Lehrerin, sondern gehört auch zu meinen Herzensmenschen.

Machst du auch Yoga-Übungen vor dem oder im Wettkampf?

Ja, sehr gerne. Durch die Übungen komme ich in eine gewisse Spannung rein. Die Abfolgen aktivieren meinen Körper, ich bekomme das richtige Mindset. Die Atmung wird dabei auch integriert. Es hilft mir, immer wieder runter oder hochzufahren. Die richtige Balance zwischen Spannung und Entspannung ist wichtig. Denn ein Stabhochsprung-Wettbewerb dauert manchmal vier Stunden, zwischen einzelnen Sprüngen kann eine Stunde liegen.

Morgenritual: Meditation statt Handy

Du meditierst auch regelmäßig?

Sogar täglich. Morgens direkt nach dem Aufstehen meditiere ich zehn Minuten, bevor ich das Handy anmache und mein Kopf von einer Informationswelle erfasst wird. Ich stehe auf und atme, spüre ich mich hinein und mache Dankbarkeitsübungen. Ich stelle mir den Tag vor und bringe Dankbarkeit und Ruhe in meine Gedanken.

Was macht das mit dir?

Wenn du das über einen längeren Zeitraum machst, wirst du dich wundern, was mit deinem Leben passiert. Es wird alles ruhiger und entspannter. Du hast deutlich mehr Energie für deine täglichen Aktivitäten und es passieren unglaubliche Dinge. Nach dem Training lege ich mich dann noch mal 45 Minuten auf eine Akkupressur-Matte und meditiere dabei ebenfalls.

Das klingt, als sei Yoga ein fester Bestandteil deines Lebens.

Yoga gehört für mich tatsächlich zum Leben dazu. Es ist mehr als das Praktizieren von Übungen. Es ist eine Lebenshaltung. Beim Yoga bin ich nur bei mir und meiner Matte. Es ist egal, wer die Leute neben mir sind. Es geht nur um mich und meinen Körper. Es geht darum, mein Gedankenkarussell endlich mal abzuschalten. Dabei muss ich nicht performen. Ich mache nur soviel, wie der Körper will. Yoga und Meditation haben mein Leben zum Positiven verändert.

Hat Yoga dir auch geholfen, Schmerzen zu reduzieren?

Auf jeden Fall. Beim Yoga werden die Faszien gedehnt. Bei meinem Bandscheibenvorfall war es sehr wichtig, in die Faszientherapie zu gehen, also mit Yoga, Stretching, manueller oder mit Physiotherapie zu arbeiten. Ohne das Ganze wäre es noch länger die Hölle geblieben.

Yoga scheint verstärkt seinen Platz in der Gesellschaft zu finden. Wie nimmst du das im Leistungssport wahr?

Ich finde, in den letzten Jahren hat Yoga auch hier größeren Anklang gefunden. Viele merken, was es bewirken kann. Es wird besser integriert, es wird auch nicht mehr so belächelt. Mir ging es zu Beginn ja auch so. Ich hatte gar nicht begriffen, was Yoga für einen bedeuten kann. Ich würde mir wünschen, dass sich das im Sport und in der Gesellschaft noch mehr entwickelt. 
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Angst vor den Schattenseiten

Warum haben immer noch viele Menschen eine Scheu, sich mit den Themen Yoga und Meditation zu beschäftigen?

Ich denke, die meisten Menschen haben Angst vor ihren eigenen Schattenseiten, die sie nicht ansehen wollen. Aber angesichts dessen, was momentan in der Gesellschaft passiert, glaube ich, dass du diese Schattenseiten nicht mehr wegdrängen kannst. Sie übermannen dich, damit du ins Bewusstsein und in die Heilung kommst. Das siehst du an jeder Ecke. Hier und dort gibt es einen Zusammenbruch.

In den nächsten Jahren werden sich viel mehr Menschen mit Spiritualität befassen, weil es hier um Seelenheilung geht. Das habe ich damals mit meiner Herzgeschichte auch praktiziert. Die Seele schreit und zeigt es dem Körper, und wir nehmen dies als Schmerz wahr. Ich kann meinem Körper noch so viel Gutes tun; aber wenn ich mich gegenüber einem emotionalen Thema verschließe, wird sich auch die Blockade im Körper nicht lösen. Da wird sich in den nächsten Jahren sehr viel zum Positiven tun.

Der Körper ist für Leistungssportlerinnen ihr großes Kapital. Trotzdem gehen sie immer wieder über ihre Grenzen. Sie trainieren und performen, obwohl sie angeschlagen oder verletzt sind. Warum sind viele Leistungssportler oft so wenig achtsam?

Ich denke, es ist ein schwieriger Balanceakt. Du wirst niemals Bestleistung springen, wenn du in deiner Komfortzone bleibst. Auf der anderen Seite musst du schauen: Was ist zu viel aus der Komfortzone raus? Ich bin selbst viele Jahre in diesem Karussell drin gewesen. Ich hatte aber immer wieder das Glück, durch meine Verletzungen aus meiner Bubble rausgehen zu können und mich mit anderen Themen zu beschäftigen. Sonst bekommst du in deiner Sportblase keinen Weitblick. Einerseits achtest du auf deinen Körper, andererseits zerstörst du ihn. Das macht eigentlich keinen Sinn. Aber so funktioniert unsere Leistungsgesellschaft. Das ist wie im Büro, wo auch nicht darauf geachtet wird, ob du ein Burnout bekommst oder nicht. Denn die Zahlen müssen auf dem Tisch sein.

Ich hoffe, dass sich das in eine gute Richtung entwickelt. Diese Leistungskonstrukte sind ja wunderschön, aber irgendwie passen sie nicht mehr zu meiner Lebenshaltung. Ich empfinde da einen gehörigen Konflikt.

Was könnte dazu beitragen, dass sich das in eine gute Richtung entwickelt?

Fakt ist: Die TV-Zuschauer oder die Leute vor Ort im Stadion wollen die besten Leistungen sehen. Es interessiert erst mal niemanden, was du vielleicht durchgemacht hast oder warum du heute nicht so hochspringst. Was ich gut finde: Wenn wir etwas Persönliches bei Instagram oder woanders posten, dann liest das auch der Leichtathletik-Verband und nimmt es mit in seine Berichterstattung. Es tut sich also etwas, wenn es auch erst der Anfang ist.

Glaubst du, dass diejenige, die mit sich selbst achtsam umgeht, auch automatisch achtsamer gegenüber seinen Mitmenschen, der Natur und den Ressourcen ist?

Auf jeden Fall. Das hat auch nichts mit Egoismus zu tun, sondern mit Selbstliebe. Je mehr du an dir arbeitest und je liebevoller du mit dir umgehst, umso mehr strahlst du das auf alle Mitmenschen aus. Das ist ein Dominoeffekt. Wer empfänglich dafür ist, wird sich ebenfalls seine eigenen Themen anschauen und diese Lichtspirale weitertragen. Die Reise fängt aber bei uns selbst an. Es ist ganz wichtig, bei sich zu bleiben. Nur wenn ich mich selbst liebe, kann ich auch meine Mitmenschen lieben.
Quellenangaben
Wir bedanken uns herzlich bei Johannes Seemüller, der dieses Interview geführt hat, und bei Katharina Bauer.
Buchtipp
Christine Bielecki und Katharina Bauer
„Yoga für ein starkes Herz. Mit den richtigen Übungen, Meditation und Atemtechniken die Herzgesundheit fördern“.
Riva Verlag (19,99 Euro).
ISBN: 978-3-7423-1612-7