Anpassungsstörungen

Bei der Anpassungsstörung handelt es sich um eine meist depressive und/oder ängstliche Reaktion auf eine psychosoziale Belastung. Auslösende Ereignisse haben keinen traumatischen Charakter, wenngleich sie eine große Belastung darstellen.
Dies können z.B. ein Trauerfall, Umzug, der Wechsel an einen anderen Trainingsstandort, Arbeitsplatzverlust etc. sein.
Die Betroffenen können die Veränderung nicht vollständig bewältigen und reagieren mit psychischen Symptomen, ohne dass die Kriterien für andere Störungsbilder wie Depressionen oder Angststörungen vollständig erfüllt werden. Dabei sollten wenigstens vier Wochen seit dem belastenden Ereignis vergangen sein, bevor man von einer Anpassungsstörung ausgehen kann[1]. Es ist durchaus normal, auf schwierige Situationen oder neue Lebenssituationen zu reagieren. Erst wenn diese Reaktionen länger und stärker ausfallen, als es für den kulturellen Hintergrund zu erwarten wäre, kann man von einer Störung sprechen.
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